Es tut noch weh.

Es gibt nicht viel was ich dagegen tun kann. Es tut einfach noch weh. Ich befinde mich sozusagen auf Entzug.

Nach ganz genau 5 Jahren und einem Monat habe ich letzte Woche meinen MINI Cooper S verkauft. Es gab eine Menge Gründe dafür.

Die Finanzierung lief aus. Unser zweiter Sohn wurde Ende Juli geboren, und da kann ein bisschen größeres Auto nicht schaden. Und in den letzten beiden Jahren fuhr ich den MINI eigentlich nur noch die 10 km zum Büro und wieder zurück, was diesem Auto nicht gerecht wird. Außerdem ist es auch noch teuer, denn die 170 Pferde sind durstig und der Sprit teuer.

Also fiel die Entscheidung den MINI auf mobile.de zu stellen und die Verkaufsabsichten in den „MINI² sell“ Bereich von MINI².info zu posten.

Ich habe sogar ein Banner gebaut, um den Verkauf anzukurbeln.
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Und jetzt ist er weg.

Der MINI den ich so geliebt habe. Mein erster Neuwagen. Mein zweites Auto überhaupt. Das Auto das endloses Fahrvergnügen bereitet, eine Menge neuer Freunde beschert und den Einstieg in den Amateurmotorsport geebnet hat. Das Auto mit dem meine (damalige) Freundin und ich den ganzen Weg nach Österreich gefahren sind, um uns dort mit anderen MINI Enthusiasten zu treffen, die wir damals nie vorher getroffen hatten. Das Auto mit dem wir die Alpen überquerten, bis runter nach Italien fuhren, zu MINI United in 2005. Das Auto das auf dem Rückweg am Comer See parkte als wir überrascht feststellten, dass wir bald Eltern werden würden. Das Auto das unsere Hochzeitskutsche war. Das Auto mit dem wir unsere beide Söhne vom Krankenhaus nach Hause fuhren, nur jeweils ein paar Stunden nach deren Geburt.  Mein MINI.

Und jetzt ist er weg.

Tim, mein Ältester (er ist 3), kann es noch nicht fassen. Er fragt mich jeden Morgen, „Fährst Du jetzt mit dem MINI ins Büro?“. Er weiß wie man Salz in die Wunden streut.

Und deshalb schaue ich mich jetzt um. Nach einem Ersatz. MINI.
Und darum geht es hier in diesem Blog.

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2 Antworten zu “Es tut noch weh.

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