Archiv der Kategorie: rechte Gehirnhälfte

Das Ende der MINI Welt ist da

Heute ist es soweit. Eine Era ist zu Ende. Die Mayas wussten das schon lange. Deren Kalender endet nämlich heute. Und genauso endet heute auch unsere Zeit mit Unsere MINI Clubman Diesel. Heute Nachmittag werde ich unseren geliebten Clubman beim örtlichen Händler abgeben. Das Leasing ist abgelaufen und es wird nicht verlängert. Kein neuer oder anderer MINI wird folgen. Das ist es also. Es fühlt sich schon jetzt komisch an.

Ich bin jetzt über 8 Jahre lang MINI gefahren. Erst einen Cooper S, dann unseren Clubman Diesel für die letzten drei Jahre. Und ich habe jede Minute in diesen Autos genossen. MINI war ein Teil von mir. Dank MINI habe ich auch viele Freunde kennengelernt, hier in Deutschland und auch auf anderen Kontinenten. Aber jetzt ist die Zeit für eine MINI Pause gekommen.

Die Welt wird heute nicht untergehen. Wenn wir den Clubman abgeben erwartet uns ein BMW 1er und will mit nach Hause genommen werden. Der ist knallblau wie mein erster MINI und genauso sportlich. Aber er hat 5 Türen, denn wir haben zwei Jungs die noch jeden Tag ein Stück wachsen. Wir brauchen ein bisschen mehr Platz. Man könnte sich jetzt fragen wieso wir dann nicht zum Countryman gegriffen haben. Nun ja, das ist ein schönes Auto, aber nichts für mich.

Auf Wiedersehen lieber MINI. Ich hoffe Du kommst in gute Hände.

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Diesel: Von dreckig und lahm, zu sauber und schnell

BMW, der Hersteller hinter der Marke MINI, strahlt in den USA einen Werbespot aus der das Image von Fahrzeugen mit Dieselmotoren verbessern soll. Kein Wort über niedrigere CO² Emissionen, geringerer Verbrauch, oder BMW’s „Efficiency Dynamics“. Nein, nein, nein. Statt dessen ist ein „sauberer, leiser, kraftvoller“ 335d im Bild, der mit kernigem Sound und reichlich Übersteuern durch die dunklen Wolken der Diesel-Vergangenheit.

Hier der Werbespot. Ich hatte Spaß beim gucken. Du auch?

Der MINI Clubman – ein echtes Familienauto?

Wie die Zeit vergeht. Unser MINI Clubman Diesel hat unsere ganze Familie in den letzten Monaten einwandfrei und mit Spaß transportiert. Es ist an der Zeit diese Erfahrung zu teilen.

Der Hauptgrund für den Kauf des MINI Clubman war nicht der, dass unsere vierköpfige Familie besser in ihn hineinpasst als in viele andere Autos. Nein. Die Entscheidung war getrieben vom Spaß an und der Begeisterung für MINI und nicht zuletzt von dem Phantomschmerz der entstand nachdem ich meinen geliebten Cooper S verkauft hatte. Wir haben auch schon eine richtige Familienkutsche, einen Škoda Octavia Combi. Deshalb brauchten wir auch nicht noch ein praktisches Familienauto. Ich war bereit für den Kompromiss ein kleineres Auto mit Spaßfaktor zu fahren, in dem man ab und zu auch mal die Kinder unterbringen kann. Wir leben in der Großstadt und ich fahren den MINI jeden Tag zur Arbeit. Auf dem Weg dorthin bringe ich den Älteren unserer beiden Söhne zum Kindergarten. Und dafür ist der MINI Clubman wirklich perfekt.

In den vergangen Monaten haben wir aber selbst für längere Fahrten zu Viert immer öfter den MINI statt den Škoda genommen. Meine Ausrede uns alle in den MINI zu quetschen war zunächst die, dass unser MINI Clubman als Cooper Diesel gegenüber dem Škoda mit seinem 2.0 FSI (Volkswagen) Motor doch erheblich sparsamer zu fahren ist. Jeder gefahrene Kilometer im MINI belastet die Umwelt weniger und spart uns Geld, das wir lieber für unsere Kinder (Spielzeug, Eis, Windeln) ausgeben, als es den großen Ölfirmen in den Rachen zu schmeißen.
Und während ich zugegeben muss, dass ich den Kauf eines MINI Clubman als einziges Familienauto nicht wirklich empfehlen kann, ertappen ich uns immer öfters dabei, wie wir uns alle in den MINI quetschen und uns auf die Fahrt freuen. Da Viele bekanntlich nur glauben was sie auch sehen können, ist hier der Beweis: Der MINI Clubman beherbergt problemlos zwei eher lange gewachsene Erwachsene, einen Dreijährigen, sein Laufrad, ein Baby, einen Kinderwagen und einige Tüten und Taschen.

So sieht das Ganze dann aus wenn alles eingepackt ist.

Zugegeben, es sieht etwas wild aus, aber die Türen lassen sich problemlos schließen. Der Kinderwagen ist ein Teutonia „Fun“, nicht gerade das kompakteste Modell unter den Kinderwagen. Allerdings packen wir nur das Gestell ein, ohne Sitz. Denn unser Jüngster bleibt am Zielort einfach in der Babyschale sitzen, in der er auch auf der Rückbank mitfahrt. Diese wird dann Dank Adapter in das Kinderwagengestell eingerastet.  Zusammengefaltet ist das Gestell etwa 54 cm breit, 44 cm hoch und 91 cm lang. Beim ersten Mal einladen brauchte ich zunächst 5 Minuten, um herauszufinden wie man Kinderwagen und Laufrad am besten im Kofferraum positioniert. Aber hat man es einmal raus, ist es wirklich einfach. Und die Sicht nach hinten ist nicht mal so stark eingeschränkt wie es auf den ersten Blick aussieht.

Die Kinder haben hinten mehr als genug Platz. Unser Kleiner sitzt in seiner Babyschale entgegen der Fahrtrichtung. Der Große im Isofix gesicherten Kindersitz.
Und es gibt noch etwas Bemerkenswertes. Unseren Großen in seinem Sitz anzugurten ist durch die nach hinten öffnenden Clubdoor sehr viel einfacher und komfortabler als in jedem Auto mit normalen, vorne angeschlagenen Türen. Die Clubdoor ermöglicht das Anschnallen von vorne und es ist daher viel einfacher den Gurt um den Fahrgast herumzuführen, als wenn man es von der Seite aus machen muss.

Der MINI Clubman ist natürlich trotz allem immer noch ein kleines Auto. Aber im Vergleich zu den dreitürigen MINI Modellen bietet er auch Erwachsenen deutlich mehr Platz auf der Rückbank. Kollegen die ich im Clubman ab und zu mitnehme sind immer wieder positiv überrascht. Das folgende Bild zeigt mich mit meinen 195 cm auf der Rückbank sitzend. Der vordere Sitz ist hier so eingestellt, das ich auch dort sitzen kann, ohne mit den Knien das Handschuhfach zu durchbohren. Selbstverständlich kann man hier nicht von Beinfreiheit der Business Class reden, aber die meisten Fluglinien bieten in der Economyklasse weniger Platz als die Rückbank des Clubman. Glaubt mir, ich weiß wovon ich rede.

Also?
Überraschend erfüllt der Clubman sein Versprechen, ein urbanes Familienauto zu sein, weit besser als zunächst gedacht. Aber nur wenn man breit ist für ein bisschen Enge und nicht vorhat größere Mengen Zuladung zu transportieren. Trotzdem muss man sagen, dass wer nach einem richtigen Familienauto sucht, gut beraten ist einige andere Alternativen anzuschauen und ausführlich Probe zu fahren.
Und wer dann doch beim MINI Clubman landet, kann zumindest sicher sein dass die rechte Gehirnhälfte dieses Mal gewonnen hat.

Der Cooper Diesel und sein Durchschnittsverbrauch

Nachdem die ersten 1.000 Kilometer auf dem Tacho stehen, ist es nun Zeit für einen kurzen Zwischenbericht zum Thema Verbrauch des Cooper Diesel Motors unseres Clubman. Als ich mich für den Diesel entschieden habe, waren die Auschlag gebenden Gründe der geringe CO2 Ausstoß, geringer Verbrauch und der Durchzug des Turbo.
Der Bordcomputer zeigte mir einen Durchschnittsverbrauch von 6,9 l/100 km. Das ist nicht gerade überragend.
In den vergangenen Wochen fuhr ich den Clubman allerdings auch überwiegend durch den Stadtverkehr auf meinem Weg zur Arbeit und wieder zurück. Und ich muss zugeben, dass ich noch nie gut darin war mit leichtem Fuß zu fahren. Gerade wenn es darum geht, sich durch den Verkehr der Innenstadt zu schlängeln. Ich versuche immer die nächste Ampel noch bei grün zu erwischen oder den Schleicher vor mir vor der nächsten Ecke zu umrunden.
Aber dann gibt es da noch einen Reihe anderer Faktoren, die zu dem derzeitig enttäuschenden Durchschnittsverbrauch beitragen.

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Die Clubman Bestellung

Nach langen Wochen ist mein zukünftiges Auto bestellt und es wird im November in Oxford gebaut.

Ein Clubman Diesel in Dark Silver Metallic, mit schwarzem Dach und C-Säulen. Dazu passend:  Schwarze Crown Spoke Felgen.

Im Inneren wird es die schwarzen Punch Carbon Ledersitze geben, Interieurleisten in Piano Black, den Dachhimmel in Anthrazit und die „Soft Touch Knee Roll“ in Rooster Red.
Die Liste der Sonderausstattungen ist lang und umfasst unter anderem das Panoramaglasdach, das neue Harman/Kardon Sound System, die zweisitzige Rückbank, die sportliche Fahrwerksabstimmung, Bi-Xenon Scheinwerfer und eine ganze Heerschar von elektronischen Helfern. Weiterlesen

MINI Fahrer

Mehr braucht man wohl nicht sagen.

Zwei recht bildhafte Gründe für den Clubman Diesel

Mein Freund Richard hat heute an mich gedacht und mir die folgenden beiden Videos via Facebook geschickt. Danke Richard!

Das erste Video ist ein viraler Werbespot für den Clubman.

Ganz offensichtlich versucht dieser Clip nicht die linke , sondern die rechte Gehirnhälfte zu überzeugen, wieso ein Clubman der richtige Kauf ist. Schließlich ist der Clubman nicht wirklich ein praktisches Auto. Fragt mal den Corolla-fahrenden Paul.
Der Clubman ist ein anderes Auto. Diese Flügeltüren hinten. Und dann die „Clubdoor“ die es nur auf einer Seite gibt und sich gegen die Fahrtrichtung öffnet.
Eins hat mich aber gewundert. Wieso sagen die Typen am Schluss „it’s a fake!“ (alles Schwindel). Ich bin mit meinem MINI immer so auf der Autobahn gefahren wie die beiden Clubmänner. Three-sixties und Flips und mehr! 😉

Das andere Video ist ein „Making Of“ des MINIMALISM Spot den MINI produziert hat, um den sparsamen Verbrauch ihrer Modelle zu bewerben.

Wenn ich mir das „Makign Of“ so ansehe, dann sieht es so aus als ob MINI nicht gerade sparsam gewesen ist, als es um das Budget für den Spot ging. Das finale Ergebnis seht ihr übrigens hier. Wirklich schön.
Es bestärkt mich darin, dass der Diesel eine gute Wahl ist. Ich hoffe nächste Woche eine Probefahrt zu machen, dann weiß ich mehr.

Viel Spaß mit den Videos und habt eine schöne Woche!